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Ein Tag, oder Tag Eins. Du entscheidest.

Stress ist oft chronisch und wir nehmen ihn manchmal gar nicht bewusst wahr. Vielleicht warst du die letzten Tage angespannter, als es eigentlich nötig gewesen wäre? Oder deine Gedanken sind permanent mit Herausforderungen beschäftigt?

Stress ist allgegenwärtig. Stau, überfüllte öffentliche Verkehrsmittel, unsichere Arbeitsplätze, steigende Preise und Mieten und dazu noch unser gnadenloser Selbstanspruch.

Stress ist nicht immer schlecht, in einem gewissen Maß kann er uns Antrieb geben, wenn er aber überhand nimmt, kann er auf Dauer wirklich krank machen.

Unsere Gesellschaft ist davon geprägt, dass alles immer schneller und besser gehen muss. Alles muss sich ständig optimieren und effizienter werden.

Stress entsteht, wenn unser inneres Leben, nicht mit unserem äußeren Leben zusammen passt. Die Erwartungen die die Umwelt an uns stellt, sind nicht vereinbar mit den Ressourcen die wir selbst in uns tragen. Aber auch wir selbst stellen manchmal sehr hohe Erwartungen an uns, unsere Arbeit und Beziehungen, obwohl wir unseren eigenen Erwartungen gar nicht gerecht werden können.

Aber was ist Stress überhaupt?

Hans Selye, der sogenannte „Vater der Stressforschung“ (ein ungarisch-kanadischer Mediziner, Biochemiker und Hormonforscher) prägte erst gegen 1930 den Begriff „Stress“. Somit ist dieses Wort noch sehr jung.

Stress ist eine natürliche Reaktion des Körpers auf eine Gefahrensituation oder Herausforderungen. Diese Reaktion ist durchaus wichtig und sinnvoll, denn der Körper schüttet Stresshormone aus, die ihn dazu in die Lage versetzen schneller und effektiver zu reagieren. Das war vorallem dann wichtig, wenn wir auf der Jagd waren, oder gejagt wurden. Denn nur so konnten wir überleben. Schnell in der Flucht, effektiv im Angriff. Somit können wir die Entstehung von Stress also auf die Evolutionsbiologie zurückführen.

Was passiert im Körper bei Stress?

  • Der Sympathikus, ein Teil des Nervensystems, ist für Kampf oder Flucht zuständig und wird aktiviert.
  • Der Parasympathikus, sein Gegenspieler, wird reduziert und damit auch die „Erholung“.
  • Für den Kampf unwichtige Systeme wie die Verdauung oder das Immunsystem werden reduziert.
  • Adrenalin und Noradrenalin wird ausgeschüttet.
  • Unser Herz schlägt schneller und die Atmung wird ebenfalls schneller und flacher, es wird mehr Blut und Sauerstoff gebraucht.
  • Die Körpertemperatur erhöht sich und wir fangen an zu schwitzen.
  • Auch unsere Aufmerksamkeit ist geschärft und die Denkleistung sowie die Entscheidungsgeschwindkeit wird gesteigert.
  • In der Leber wird Glykogen in Glukose umgewandelt, so kann der Körper schnell mit Energie vorsorgt werden.
  • Das Blut sammelt sich in den großen Muskelgruppen um dort für mehr Kraft zur Verfügung zu stehen. Daraus folgt, dass unser Gesicht weiß, die Hände und Füße kalt werden.
  • Um besser sehen zu können, weiten sich die Pupillen.

All diese Abläufe (und noch einige mehr) geschehen innerhalb weniger Zehntelsekunden.

Früher hat Stress uns das Leben gerettet. Heute gefährdet er es.

Nun stehen wir heute eher selten einem wütenden Säbelzahntiger gegenüber und trotzdem reagiert unser Körper auf gewisse Situationen mit Stress. Die meisten Ursachen sind psychischer und sozialer Druck, die nicht nur durch äußere, sondern auch durch innere Reize ausgelöst werden.

Und im Gegensatz zu früher, geben wir heute unserem Körper nicht mehr die Möglichkeit den Stress abzubauen. Da Kampf und Flucht nicht mehr zur Debatte stehen, fehlt unserem Körper das Ventil Bewegung. Wir bleiben erstarrt sitzen und der Stress häuft sich an.

Und genau das macht uns krank. Die Muskulatur kommt nicht mehr dazu, sich wirklich zu entspannen. Nacken-, Rücken- sowie Kopfschmerzen sind die Folge. Das Immunsystem wird ständig herabgesetzt, der Körper wird anfälliger. Das Verdauungssystem gerät ins Ungleichgewicht und unser Gehirn ist ständig in Alarmbereitschaft.
Irgendwann ist alle Kraft verbraucht.

Wer etwas gegen Stress tun möchte, muss einen Ausgleich finden. Der Körper braucht ein Ventil, sei es Sport oder Entspannung.
Ich persönlich finde eine Mischung aus beidem für mich perfekt.

Aber da ich nicht auf jede Situation im Alltag mit Entspannungstechniken oder Sport reagieren kann, bin ich so dankbar für meinen 5-Minuten-Urlaub aus der Flasche.

StressAway ist eine Mischung aus Copaiba, Limette, Zedernholz, Vanille und Lavendel.
Wenn man sie riecht, sich erlaubt tief einzuatmen, können Stress, Anspannung und Ängstlichkeit einfach verpuffen.
Daher ist diese Ölmischung für mich eine ideale Möglichkeit Stress effektiv und direkt zu begegnen.

Im Diffuser, als Parfum aufgetragen oder als schnelle Hilfe per Handinhalation. Es gibt viele Möglichkeiten dieses tolle Öl zu verwenden, aber eins bleibt immer gleich: Die beeindruckende Wirkung.

Zum Schluss habe ich noch einen Tipp für dich:

Schreib deine dringendsten Probleme kurz und knapp auf. Nimm ein Tropfen Stressaway auf deine linke Handinnenfläche, reibe in kreisenden Bewegungen deine Hände aneinander und halte sie für die Handinhalation vor Nase und Mund. Und jetzt atme. Atme tief und gleichmäßig. Lass dir ein paar Atmenzüge Zeit um zu deinem Rhythmus zu finden. Wenn du möchtest, schließe dabei die Augen. Wenn du dich bereit dazu fühlst, nimmst du die Hände wieder runter. Zähle nun beim Einatmen bis 4 und beim Ausatmen bis 8. Diese Atmenübung machst du ungefähr eine bis zwei Minuten. Und dann widmest du dich wieder deinem Alltag.

Ein Tag, oder Tag Eins. Du entscheidest.

Ein Gedanke zu „Ein Tag, oder Tag Eins. Du entscheidest.

  1. Hallo Anna,

    ich weiß nicht ob du dich noch an mich erinnerst.
    Wir haben zusammen die Ausbildung zur Sozialassistentin gemacht.
    Ich finde sehr beeindruckend, was du machst.
    Zurzeit setze ich mich auch sehr mit dem Themen Entspannung und Homöopathie auseinander. Ich habe letzte Woche sogar das Thema Entspannung mit meinen Klassenkameraden vor der Klasse vorgestellt, wo es dabei ging verschiedene Techniken einzelnen Menschen Gruppen gezielt darzustellen. Nun ging es auch um düfte. Nachdem ich erfahren habe, dass diese besondere Wirkungen auf den Organismus haben, habe ich mir direkt einen diffuser angeschafft, da ich schon einige Öle besitze aber meine Schale für das Öl was auf einer Kerze liegt kaputt gegangen ist.
    Ich habe sogar angefangen mir eigene Dinge wie Kosmetika zB. Auch Zahnpasta herzustellen, wo man auch sehr gut Öle, die für Lebensmittel sind nehmen kann.
    Zurzeit habe ich sehr viel stress da ich neben der Arbeit noch eine Weiterbildung mache.
    Nun kommst du ins Spiel. Du schreibst ja, dass es verschiedene Öle gibt die man miteinander kombinieren kann um sie dann zu inhalieren. Kann man diese komplett so bei dir bestellen? Hast du vielleicht auch noch andere Tipps? Ist das für unseren Kater schädlich wenn er dämpfe einatmet? Er läuft nämlich auch in der Wohnung rum.
    Vielleicht kannst du mir ja noch irgendwelche Tipps geben, die mir helfen meinen Alltag etwas entspannter zu machen, da ich bereits eine Autoimmunerkrankung habe und die durch stress sich verschlimmert. Vielen Dank schonmal im voraus und wie gesagt ich finde es super, dass du dich mit solchen Sachen beschäftigst. Wie bist du eigentlich darauf gekommen?

    Liebe Grüße

    Michelle

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